Wie Sie das Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Büro fördern

Mehr Stress, mehr Abwesenheiten und mehr Fluktuation: Unternehmen suchen konkrete Lösungen, um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden im Büro zu verbessern und ihre Leistung zu erhalten.
‍
Dieser Leitfaden zeigt bewährte Strategien für ein gutes Arbeitsumfeld: von der Einrichtung der Räume über rechtliche Pflichten bis zu Kennzahlen. Mit unserer Erfahrung in der Einrichtung von Arbeitsräumen und der Begleitung von mehr als 4000 Unternehmen teilen wir gute Praxis für mehr Wohlbefinden.

À retenir

Ein wirtschaftliches Thema, kein Bonus
25 % weniger Abwesenheiten, 12 % mehr Produktivität, 40 % weniger Fluktuation: Die Wirkung von Wohlbefinden am Arbeitsplatz lässt sich messen und beziffern.
Die Einrichtung der Räume, ein konkreter Hebel
Ruhige Zonen, Bereiche zum Abschalten, Akustikkabinen: Wer den Mitarbeitenden Orte zum Auftanken gibt, verändert ihr Erleben des Arbeitstags.
Akustik als erster Schritt
68 % der Angestellten nennen Lärm als wichtigsten Stressfaktor. Weniger Lärm im Grossraumbüro ist oft die schnellste und im Alltag sichtbarste Massnahme.
Rechtliche Pflichten nicht vernachlässigen
In Frankreich verlangt Artikel L4121-1 des Code du travail eine Sicherheitspflicht, die auch die psychische Gesundheit umfasst. In der Schweiz gelten ebenfalls Pflichten zum Gesundheitsschutz. Prüfen Sie die Regeln an Ihrem Standort.

Was ist Wohlbefinden am Arbeitsplatz und warum ist es wichtig?

Definition

Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist ein Zustand körperlicher, psychischer und sozialer Zufriedenheit im Büro. Es beruht auf einem Gleichgewicht zwischen beruflichen Anforderungen und persönlichen Ressourcen. Dazu gehören auch das Gefühl, etwas zu erreichen, Anerkennung und Selbstständigkeit bei den Aufgaben.

Laut dem französischen Institut INRS umfasst Wohlbefinden drei Bereiche. Der körperliche Bereich betrifft Ergonomie, Luftqualität und Akustik. Der psychische Bereich betrifft Motivation, Stress und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Der soziale Bereich umfasst die Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen und die Anerkennung durch Vorgesetzte.

‍

Was für das Unternehmen auf dem Spiel steht

‍

Investitionen in das Wohlbefinden bringen messbaren Nutzen. Laut Harvard Business Review sinken die Abwesenheiten um 25 %, und laut der Oxford Saïd Business School steigt die Produktivität um 12 %. Diese Zahlen zeigen die direkte Wirkung auf die Leistung.

Wohlbefinden macht das Unternehmen auch auf dem Arbeitsmarkt attraktiver. Bewerbende bevorzugen heute Organisationen mit einem guten Arbeitsumfeld. Eine starke Arbeitgebermarke erleichtert die Rekrutierung und verbessert die Bindung von Talenten.

‍

Wie Wohlbefinden auf Leistung und Bindung wirkt

Produktivität und Engagement

Gallup-Studien zeigen 60 % mehr Motivation bei Mitarbeitenden in einem wertschätzenden Arbeitsumfeld. Diese Motivation geht mit 40 % weniger Fluktuation und mehr Kreativität und Innovation in den Teams einher.

Das Engagement hängt stark vom Zugehörigkeitsgefühl und von Anerkennung ab. Zufriedene Mitarbeitende werden zu Botschafterinnen und Botschaftern des Unternehmens und stärken Zusammenhalt und gemeinsame Wirksamkeit.

Bei Siemens erhielten die Akustikkabinen nach dem Aufstellen eine Bewertung von 4,6/5. In manchen Kommentaren wünschen sich die Mitarbeitenden sogar mehr Kabinen. Das zeigt, wie gut sie angenommen wurden.

‍

Weniger versteckte Kosten

Laut Daten der MIT Sloan School of Management senkt Wohlbefinden am Arbeitsplatz die Krankheitsabwesenheiten um 25 %. Grund ist die Prävention von chronischem Stress und Erschöpfung, den wichtigsten Ursachen langer Abwesenheiten.

Auch die Rekrutierungskosten sinken dank besserer Bindung. Der Ersatz einer Person kostet im Schnitt 20 % ihres Jahreslohns für Rekrutierung, Einarbeitung und Produktivitätsverlust. Wohlbefinden ist damit ein wichtiger wirtschaftlicher Hebel.

Weniger Arbeitsunfälle sind ein weiterer Nutzen. Ein gesundes und ergonomisches Umfeld senkt das Risiko von Muskel-Skelett-Beschwerden und Unfällen und spart Versicherungskosten.

‍

Rechtliche Pflichten des Arbeitgebers

Die folgenden Angaben beziehen sich auf das französische Recht. In der Schweiz gelten eigene Vorschriften zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Prüfen Sie die Regeln an Ihrem Standort.

Code du travail und Risikoprävention in Frankreich

Artikel L4121-1 des französischen Code du travail verpflichtet Arbeitgeber zur Sicherheit, einschliesslich der psychischen Gesundheit. Dazu gehören die Prävention psychosozialer Risiken und ein gesundes, sicheres Arbeitsumfeld.

Die Gefährdungsbeurteilung (DUERP) muss Stressfaktoren und Belastungen bei der Arbeit erfassen. Seit 2022 müssen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden auch Risiken im Home Office darin aufnehmen.

Die Prävention psychosozialer Risiken wird zur verstärkten Pflicht. Arbeitgeber müssen konkrete Massnahmen ergreifen, um Stress, Belästigung oder Erschöpfung zu erkennen, zu beurteilen und vorzubeugen.

Sanktionen und Verantwortung

Werden diese Pflichten nicht eingehalten, kann die Geschäftsleitung persönlich strafrechtlich haften. Gerichte anerkennen zunehmend den Zusammenhang zwischen schlechten Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschäden.

Die Bussen können in Frankreich bis 10’000 € pro betroffener Person erreichen. Dazu kommt die Pflicht, entstandene Schäden zu ersetzen, einschliesslich Schadenersatz für gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Art des Verstosses (Frankreich)
Gefährdungsbeurteilung nicht aktualisiert
Psychosoziale Risiken nicht beurteilt
Keine Prävention
Verwaltungssanktion
1500 €
10’000 € pro Person
Abmahnung
Strafrechtliche Sanktion
3000 €
1 Jahr Freiheitsstrafe
3 Jahre Freiheitsstrafe

Konkrete Strategien für mehr Wohlbefinden im Büro

Einrichtung der Arbeitsräume

Die Einrichtung der Räume ist der erste Hebel. Bereiche zum Abschalten und Rückzugsorte erlauben es, zwischen Sitzungen aufzutanken oder vertrauliche Telefonate ohne Stress zu führen. Akustikkabinen nach der Norm ISO 23351-1 reduzieren den Schall um 28,7 bis 31,1 dB, Klasse A oder B je nach Modell.

Mehr Tageslicht und bessere Luftqualität wirken direkt auf die körperliche und psychische Gesundheit. Ein gut beleuchtetes Büro verringert die Ermüdung der Augen und verbessert die Konzentration, eine gute Lüftung beugt Kopfschmerzen und Müdigkeit vor.

‍

Wertschätzende Führung und Selbstständigkeit

Schulungen in aktivem Zuhören verändern die Beziehungen zu Vorgesetzten und verbessern das Arbeitsklima. Wertschätzende Führung anerkennt Beiträge und begleitet die berufliche Entwicklung jeder Person. Das stärkt Engagement und Motivation.

Das Recht auf Nichterreichbarkeit schützt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es beugt Erschöpfung durch ständige Erreichbarkeit vor und respektiert die nötigen Ruhezeiten.

Flexible Arbeitszeiten und hybrides Home Office entsprechen heutigen Erwartungen. Mit dieser Selbstständigkeit können Mitarbeitende ihre Arbeit nach ihrem Rhythmus und ihren Vorgaben organisieren.

‍

Gesundheits- und Präventionsprogramme

Workshops zum Umgang mit Stress vermitteln konkrete Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken. So stärken Mitarbeitende ihre Widerstandskraft und ihre psychische Gesundheit auf Dauer.

Sport- und Entspannungsbereiche fördern Bewegung in den Pausen. Sie stärken den Teamzusammenhalt und beugen Muskel-Skelett-Beschwerden durch sitzende Arbeit vor.

Psychologische Begleitung über Anlaufstellen oder externe Beratungen unterstützt Mitarbeitende in schwierigen Situationen. Diese vorbeugende Begleitung verhindert, dass sich Belastungen verstärken.

‍

Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden messen

Quantitative Kennzahlen

Abwesenheiten und Fluktuation sind die Grundlage der Bewertung. Eine Abwesenheitsquote unter 4 % und eine Fluktuation unter 15 % zeigen ein gesundes Arbeitsumfeld. Standardisierte Indizes zum Wohlbefinden machen die Messung vergleichbar.

Der interne Net Promoter Score (eNPS) misst, wie stark Mitarbeitende ihr Unternehmen weiterempfehlen. Ein eNPS über 30 gilt als guter Wert.

Die französische Agentur ANACT empfiehlt, diese Kennzahlen vierteljährlich zu messen. So erkennen Sie Trends und können Ihre Strategie rasch anpassen.

‍

Umfragen und Feedback

Anonyme Fragebögen pro Quartal erfassen, wie Mitarbeitende ihre Lebensqualität am Arbeitsplatz wahrnehmen. Sie betrachten den körperlichen, psychischen und sozialen Bereich und zeigen, wo Verbesserungen Vorrang haben.

Einzelgespräche ergänzen die Zahlen mit qualitativen Eindrücken. Diese vertraulichen Gespräche zeigen persönliche oder organisatorische Themen, die Umfragen nicht erfassen.

Digitale Stimmungsbarometer liefern Rückmeldungen in Echtzeit. Sie passen zu den Kommunikationsgewohnheiten jüngerer Generationen und erhöhen die Beteiligung an internen Umfragen.

Messinstrument
Anonyme Umfrage
Einzelgespräch
Digitales Barometer
Vorteile
Ehrliche Antworten
Persönlich und vertieft
In Echtzeit und interaktiv
Nachteile
Keine individuelle Begleitung
Zeitaufwändig
Risiko zu vieler Anfragen

Work With Island begleitet Sie bei mehr Wohlbefinden im Büro

Work With Island entwickelt seit 2018 Akustikkabinen und bietet konkrete Lösungen für mehr Wohlbefinden im Grossraumbüro. Unsere Kabinen Island Solo, Island Desk, Island Duo und Island Quattro reduzieren den Schall um 28,7 bis 31,1 dB nach der Norm ISO 23351-1, Klasse A oder B je nach Modell. Sie schaffen ruhige Räume für vertrauliche Telefonate, Schulungen oder HR-Gespräche und sind in weniger als einer Stunde ohne Umbau aufgebaut.

Unsere B-Corp-Zertifizierung und die Fertigung in Europa stehen für ein verantwortungsvolles Vorgehen. Mehr als 15’000 installierte Kabinen bei 4000 Kundinnen und Kunden wie LVMH, Decathlon, SNCF und Qonto zeigen unsere Erfahrung.

Vous souhaitez créer des espaces de bien-être dans vos bureaux ?

Contactez Work With Island pour un diagnostic gratuit de vos besoins acoustiques et découvrez nos solutions certifiées.

Foire aux questions

Wie misst man das Wohlbefinden der Mitarbeitenden?

Nutzen Sie quantitative Kennzahlen (Abwesenheiten, Fluktuation, eNPS) und qualitative Kennzahlen (Zufriedenheitsumfragen, Einzelgespräche). Messen Sie vierteljährlich, um Trends zu erkennen und Ihre Massnahmen anzupassen.

Welche Pflichten hat der Arbeitgeber beim Wohlbefinden?

In Frankreich verlangt Artikel L4121-1 des Code du travail eine Sicherheitspflicht, die auch die psychische Gesundheit umfasst. Arbeitgeber müssen eine Gefährdungsbeurteilung (DUERP) mit psychosozialen Risiken erstellen und Führungskräfte in Prävention schulen. In der Schweiz gelten eigene Pflichten zum Gesundheitsschutz. Prüfen Sie die Regeln an Ihrem Standort.

Wie wirkt Wohlbefinden auf die Produktivität?

Studien zeigen 12 % mehr Produktivität (Oxford), 60 % mehr Motivation (Gallup) und 25 % weniger Abwesenheiten (Harvard Business Review). Investitionen in das Wohlbefinden lohnen sich meist deutlich.

Wie verbessert man das Arbeitsklima rasch?

Beginnen Sie mit der Akustik: 68 % der Angestellten nennen Lärm als wichtigsten Stressfaktor. Setzen Sie Schallschutzlösungen ein, schaffen Sie Bereiche zum Abschalten und verbessern Sie das Tageslicht. Schulen Sie Ihre Führungskräfte in aktivem Zuhören und führen Sie Rituale der Anerkennung ein.

Was sind die wichtigsten Kennzahlen?

Beobachten Sie die Abwesenheitsquote (unter 4 %), die Fluktuation (unter 15 %), den eNPS (über 30) und die Engagement-Quote (über 70 %). Messen Sie auch qualitative Kennzahlen: Zufriedenheit mit den Räumen, Qualität der Führungsbeziehungen, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Wie beugt man psychosozialen Risiken wirksam vor?

Erfassen Sie die Risikofaktoren in der Gefährdungsbeurteilung: Arbeitslast, Selbstständigkeit, soziale Beziehungen, Anerkennung. Führen Sie Schulungen für Führungskräfte, Gesprächsräume und organisatorische Anpassungen (Flexibilität, Recht auf Nichterreichbarkeit) ein. Verfolgen Sie die Warnsignale.

Your cart

Product Name
Option 1 / Option 2 / Option 3
Vendor Name
Weekly Delivery
Product Discount (-$0)
COUPON1 (-$0)
Product Note
$0
$0
-
Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.
+
Votre panier est vide
Subtotal
$0
COUPON2
-$0
Order Discount
-$0
Cart Total
$0