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Viele französische Unternehmen arbeiten im Grossraumbüro, doch nur ein Teil der Mitarbeitenden fühlt sich dort wirklich produktiv. Eine schlecht geplante Raumaufteilung führt zu Stress, sinkender Produktivität und hoher Fluktuation.
Dieser Leitfaden gibt Ihnen 10 konkrete Tipps für einen offenen Arbeitsbereich, der Zusammenarbeit und Wohlbefinden verbindet. Er beruht auf 8 Jahren Erfahrung in der Gestaltung von Arbeitsräumen und der Begleitung von mehr als 4000 Unternehmen.
Normen einhalten (10 bis 12 m² pro Person), Wege messen, Veränderungen einplanen: Eine gute Raumplanung beginnt mit einer genauen Analyse.
Zonen nach Nutzung
Konzentration, Zusammenarbeit, Vertraulichkeit, Pause: Jede Tätigkeit braucht einen eigenen, klar erkennbaren und gut erreichbaren Bereich.
Akustik und Licht behandeln
Absorbierende Decken, Akustikkabinen, viel Tageslicht, abgestuftes Kunstlicht: Das Raumklima macht den Unterschied.
Möbel, die mitwachsen
Modulare Tische, umstellbarer Stauraum, Pflanzen: Der Raum muss den Veränderungen im Unternehmen folgen können.
10 Tipps für ein angenehmes Grossraumbüro
10 Tipps für die Raumplanung im Grossraumbüro
Warum bleibt die Raumplanung im Grossraumbüro 2026 eine Herausforderung?
Das Grossraumbüro spaltet weiterhin Unternehmen und Mitarbeitende. Trotz seiner Beliebtheit braucht eine gelungene Raumplanung ein methodisches Vorgehen, um typische Fehler zu vermeiden.
Die Vorteile eines gut geplanten Grossraumbüros
Ein gut geplantes Grossraumbüro fördert spontane Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen zwischen Teams. Die Fläche wird besser genutzt, was im Vergleich zu klassischen Einzelbüros deutliche Einsparungen bringt. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität: Die Einrichtung lässt sich schnell an veränderte Teamgrössen anpassen.
Die Nachteile einer schlechten Raumplanung
Lärm ist das grösste Hindernis im Grossraumbüro. Fehlende Privatsphäre und Konzentrationsprobleme sind weitere Stressquellen für die Mitarbeitenden. Die Verbreitung von Krankheiten und visuelle Unruhe verstärken diese Probleme in schlecht geplanten Räumen.
Studien zeigen sogar, dass persönliche Gespräche in schlecht geplanten Grossraumbüros deutlich abnehmen. Das widerspricht dem eigentlichen Ziel.
10 Regeln für eine gelungene Raumplanung im Grossraumbüro
1. Fläche nach den Normen messen und planen
In Frankreich schreibt der Code du travail (Artikel R4214-22) mindestens 10 m² pro Person vor. Für mehr Komfort planen Sie besser 15 m² ein, inklusive Verkehrswege und gemeinsame Bereiche. Zeichnen Sie die Wege sorgfältig auf, damit keine Durchgangszonen an Arbeitsplätzen für konzentriertes Arbeiten vorbeiführen.
2. Klar getrennte Funktionszonen schaffen
Teilen Sie Ihr Grossraumbüro in eigene Zonen auf: Zusammenarbeit, Konzentration sowie Pause und informeller Austausch. So passt die Nutzung zur Tätigkeit, und jedes Team behält ein gutes Arbeitsumfeld.
3. Die Akustik von Anfang an einplanen
Die Akustik im Grossraumbüro verlangt einen Absorptionsgrad αw ≥ 0,60 und eine Nachhallzeit unter 0,6 Sekunden. Setzen Sie auf absorbierende Decken, Akustiktrennwände und Akustikkabinen von Work With Island, um den Lärm wirksam zu reduzieren.
Bon à savoir :
Raumplanung und Einrichtung sind nicht dasselbe. Die Einrichtung betrifft die Ausstattung: Möbel, Geräte, Dekoration. Die Raumplanung geht weiter: Sie organisiert den Raum nach Nutzung, Wegen, Normen und der Entwicklung der Teams.
Die Einrichtung macht aus einem leeren Raum ein Büro, die Raumplanung macht aus einem Büro ein Arbeitsumfeld, das funktioniert.
4. Tageslicht und Kunstlicht gut nutzen
Stellen Sie die Arbeitsplätze quer zu den Fenstern auf, um Blendung zu vermeiden. Ergänzen Sie das Tageslicht mit künstlicher Beleuchtung von mindestens 500 Lux auf den Arbeitsflächen. Passen Sie die Lichtstärke an die einzelnen Zonen an.
5. Modulare und ergonomische Möbel wählen
Bench-Arbeitsplätze fördern die Zusammenarbeit. Planen Sie dabei mindestens 160 x 80 cm pro Arbeitsplatz ein.
Wählen Sie höhenverstellbare Möbel, die Arbeiten im Sitzen und im Stehen ermöglichen.
6. Räume für Vertraulichkeit einplanen
Setzen Sie auf Nischen, Telefonboxen oder verglaste Besprechungsräume. Hier sind vertrauliche Gespräche möglich, ohne den Rest des Grossraumbüros zu stören.
7. Wege und Stauraum organisieren
Planen Sie Hauptwege von mindestens 1,80 m und Nebenwege von 1,20 m Breite. Sehen Sie mobile Rollcontainer für jede Person und gemeinsame Stauraumflächen vor, damit Ordnung herrscht.
8. Pflanzen und Biophilie einbeziehen
Pflanzen verbessern das Wohlbefinden am Arbeitsplatz spürbar. Setzen Sie auf Pflanzen, begrünte Wände und natürliche Materialien, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen.
Pflanzen verbessern die wahrgenommene Luftqualität und verringern das Stressempfinden im Büro. Für ein Grossraumbüro fern der Fenster eignen sich schattenverträgliche Arten wie Bogenhanf, Efeutute oder Zamioculcas. Sie sind robust, pflegeleicht und kommen auch mit wenig Licht gut zurecht.
Erlauben Sie eine begrenzte persönliche Gestaltung der Arbeitsplätze und achten Sie auf ein einheitliches Gesamtbild. Vermeiden Sie zu viel Dekoration, denn sie stört die Konzentration.
10. Veränderungen einplanen
Planen Sie eine Einrichtung, die sich an veränderte Teamgrössen und Organisationen anpasst. Mit modularen Möbeln lassen sich die Räume schneller neu gestalten.
Regel
Fläche
Akustik
Beleuchtung
Wege
Wichtigste Kennzahl
10-15 m²/Person
< 50 dB
500 lux
1,80 m Hauptwege
Norm / Empfehlung
Code du travail R4214-22 (FR)
ISO 23351-1 Klasse A
AFNOR-Norm
NF X35-102
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10 Tipps für ein angenehmes Grossraumbüro
Akustiklösungen: der Schlüssel zu einer gelungenen Raumplanung
Die Akustik ist die zentrale Frage bei jeder Gestaltung eines Grossraumbüros. Ohne passende Massnahmen scheitert auch die schönste Raumplanung am Lärm.
Akustische Analyse vorab
Messen Sie den Geräuschpegel. Für Arbeitsbereiche wird ein Wert unter 50 dB empfohlen. Bestimmen Sie die Lärmquellen: Geräte, Durchgangszonen, Bereiche für Zusammenarbeit. Zeichnen Sie die sensiblen Zonen auf, die einen stärkeren Schallschutz brauchen.
Integrierte Akustiklösungen
Absorbierende Wandpaneele und Decken bilden die Basis der akustischen Massnahmen. Ergänzen Sie diese mit mobilen Akustiktrennwänden für flexible Zonen. Schalldämmende Bodenbeläge reduzieren Geräusche beim Gehen.
Akustikkabinen von Work With Island: eine einfache Lösung
Die Akustikkabinen von Work With Island reduzieren den Schall um bis zu 31,1 dB nach der Norm ISO 23351-1. Sie werden ohne Umbau in 30 Minuten bis weniger als einer Stunde aufgebaut, und der Betrieb läuft normal weiter. Sie eignen sich für Telefonate, Videokonferenzen und konzentriertes Arbeiten.
Lösung
Richtpreis
Wirkung (dB)
Aufbau
Wandpaneele
Variabel
Spürbare Reduktion
1 Tag
Absorbierende Decke
Variabel
Deutliche Reduktion
2-3 Tage
Akustikkabinen von Work With Island
3990-9990 €
Bis zu 31,1 dB
Weniger als eine Stunde
10 Tipps für ein angenehmes Grossraumbüro
Möbel und Ausstattung für ein funktionierendes Grossraumbüro
Die Wahl der Möbel beeinflusst direkt, wie gut und wie bequem die Mitarbeitenden arbeiten. Eine durchdachte Auswahl nutzt jeden Quadratmeter sinnvoll.
Tische und Arbeitsplätze
Bench-Arbeitsplätze fördern die Zusammenarbeit und nutzen den Platz gut. Wählen Sie höhenverstellbare Modelle, damit im Sitzen und im Stehen gearbeitet werden kann. Halten Sie die Mindestmasse von 160 x 80 cm pro Arbeitsplatz ein, damit der Arbeitsplatz ergonomisch bleibt.
Stauraum und Ordnung
Statten Sie jeden Arbeitsplatz mit einem mobilen Rollcontainer für persönliche Sachen aus. Planen Sie gemeinsame Stauraumflächen für Büromaterial ein. Abschliessbare Fächer schützen Wertsachen.
Die wichtigste Ausstattung pro Zone:
• Zone für Zusammenarbeit: Stehtische, gemeinsame Bildschirme, Whiteboards
• Zone für Konzentration: Sichtschutz, eigene Leuchten, Kabinen von Work With Island
Die Gestaltung eines Grossraumbüros muss klare Vorschriften einhalten, die Sicherheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden schützen.
Arbeitsrecht und Mindestflächen
In Frankreich schreibt Artikel R4214-22 des Code du travail mindestens 10 m² pro Person in offenen Büros vor. Die Raumhöhe darf 2,50 m nicht unterschreiten. Die Lüftung muss 25 m³/h pro Person liefern, damit die Luftqualität stimmt.
Barrierefreiheit und Sicherheit
Der Hauptweg muss mindestens 1,40 m breit sein, damit man sich bequem bewegen kann. Beschilderung und Notausgänge müssen von allen Arbeitsplätzen aus sichtbar bleiben. Die geltenden Normen zur Barrierefreiheit gelten für alle Arbeitsräume.
Art des Bereichs
Einzelarbeitsplatz
Zone für Zusammenarbeit
Hauptweg
Mindestfläche
10 m²
15 m²/Person
Nicht zutreffend
Mindesthöhe
2,50 m
2,50 m
2,50 m
Wege
0,80 m
1,40 m
1,80 m
10 Tipps für ein angenehmes Grossraumbüro
Farben, Dekoration und Atmosphäre
Die Atmosphäre am Arbeitsplatz beeinflusst Produktivität und Wohlbefinden der Teams direkt. Farben und Dekoration sollten deshalb bewusst gewählt werden.
Farbpsychologie im Grossraumbüro
Blau fördert Konzentration und Produktivität in Bereichen für Einzelarbeit. Grün bringt Ruhe und Kreativität und passt gut zu Bereichen für Zusammenarbeit. Vermeiden Sie Rot, das Stress erzeugt, und Orange, das unruhig wirken kann.
Dekoration und persönliche Gestaltung
Pflanzen verbessern das Wohlbefinden am Arbeitsplatz spürbar. Kunst und Wanddekoration machen den Raum menschlicher, ohne ihn zu überladen. Erlauben Sie begrenzte persönliche Gestaltung, damit sich alle den Arbeitsplatz zu eigen machen können.
Wege und Bewegungsflüsse
Gut geplante Wege machen aus einem unübersichtlichen Grossraumbüro ein Arbeitsumfeld, in dem alles reibungslos läuft.
Analyse der Wege
Zeichnen Sie die häufigsten Wege auf, um stark frequentierte Zonen zu erkennen. Platzieren Sie gemeinsame Geräte (Drucker, Kaffee, Archiv) so, dass unnötige Wege wegfallen. Halten Sie Durchgangszonen von Arbeitsplätzen fern, an denen konzentriert gearbeitet wird.
Verkehrsflächen gut planen
Planen Sie Hauptwege von mindestens 1,80 m, damit man bequem kreuzen kann. Für den Zugang zu den Einzelarbeitsplätzen reichen Nebenwege von 1,20 m. Verbreitern Sie die Kreuzungsbereiche bei gemeinsamen Geräten, wie es die französische Norm AFNOR NF X35-102 für die Bürogestaltung empfiehlt.
Auch langfristig lohnen sich die Kabinen: Sie lassen sich ab- und wieder aufbauen und ziehen bei einem Umzug mit Ihnen mit.
Work With Island begleitet Sie bei Ihren Akustiklösungen
Work With Island ist B Corp-zertifiziert und entwickelt Akustikkabinen, die sich gut in Ihr Grossraumbüro einfügen. Seit 2018 beschäftigen wir uns mit der Akustik offener Räume.
Unsere Lösungen für Ihr Grossraumbüro:
Island Solo ab 3990 € oder 68 € / Monat
Kabine für eine Person, für Konzentration und Telefonate
• Schneller Aufbau: 30 Minuten bis weniger als eine Stunde, ohne Umbau und ohne Störungen
• 5 Jahre Garantie: auf Material-, Fabrikations- und Konstruktionsfehler
• Akustische Leistung: zertifiziert nach ISO 23351-1, Klasse A für Island Solo und Island Desk, mit bis zu 31,1 dB Schallreduktion
• Testphase: 100 Tage, um die Kabinen unter realen Bedingungen zu testen
Das Wichtigste in 10 Punkten
Nach den Normen messen und planen Richtwert: 10 bis 12 m² pro Person, inklusive Verkehrswege und gemeinsame Bereiche.
Klar getrennte Funktionszonen schaffen Konzentration, Zusammenarbeit, Videocalls, Pause: mindestens vier Zonentypen in einem ausgewogenen Grossraumbüro.
Die Akustik von Anfang an einplanen Absorbierende Paneele (Koeffizient αw > 0,9), nach ISO 23351-1 zertifizierte Kabinen (Klasse A oder B je nach Modell), die den Lärm um 28,7 bis 31,1 dB reduzieren.
Tageslicht und Kunstlicht gut nutzen Arbeitsplätze weniger als 7 m von den Fenstern entfernt, Allgemeinbeleuchtung mit 300 Lux, Arbeitsplatzbeleuchtung mit 500-1000 Lux.
Modulare und ergonomische Möbel wählen Verstellbare Tische, mobile Trennwände, anpassbare Stühle: Die Möbel bestimmen, wie flexibel die Fläche bleibt.
Räume für Vertraulichkeit einplanen Akustikkabinen für Telefonate und Konzentration: Aufbau ohne Umbau in weniger als einer Stunde.
Wege und Stauraum organisieren Wege von mindestens 1,80 m, abschliessbarer persönlicher Stauraum, Clean-Desk-Regel für das Flex Office.
Pflanzen und Biophilie einbeziehen Topfpflanzen, begrünte Wände, natürliche Materialien: Die Luft wird besser, der Stress sinkt, die Kreativität steigt.
Persönlich gestalten, ohne zu überladen Einheitliches Erscheinungsbild, ruhige Farben für Konzentration, farbige Akzente in den Pausenzonen.
Veränderungen einplanen Modulare Möbel, demontierbare Trennwände, gut erreichbare Steckdosen und Kabel: Umgestaltungen schon bei der Planung mitdenken.
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Häufige Fragen zur Raumplanung im Grossraumbüro
Wie gestaltet man ein Grossraumbüro mit 100 m²?
Rechnen Sie mit mindestens 10 m² pro Person, also höchstens 10 Arbeitsplätzen. Schaffen Sie 3 getrennte Zonen: Zusammenarbeit, Konzentration und Pause. Damit der akustische Komfort von Anfang an stimmt, kontaktieren Sie Work With Island für eine kostenlose Analyse und passende Lösungen für Ihren Raum.
Wie reduziert man Lärm im Grossraumbüro?
Bringen Sie absorbierende Materialien an Decken und Trennwänden an, nutzen Sie Akustikkabinen von Work With Island für Telefonate und sensibilisieren Sie die Teams für gute Gewohnheiten. Das Ziel: einen Geräuschpegel unter 50 dB halten.
Wie viel Fläche braucht eine Person im Grossraumbüro mindestens?
In Frankreich schreibt der Code du travail mindestens 10 m² pro Person vor (Artikel R4214-22). Für mehr Komfort planen Sie 15 m² ein, inklusive Verkehrswege und gemeinsame Bereiche.
Passt das Grossraumbüro zu hybrider Arbeit?
Ja, mit einer flexiblen Raumplanung: nicht zugewiesene Arbeitsplätze, abgeschirmte Bereiche für Videokonferenzen mit Kabinen von Work With Island und grössere Zonen für Zusammenarbeit, damit die Präsenztage für den Austausch genutzt werden.
Wie verbindet man Zusammenarbeit und Konzentration?
Schaffen Sie eigene Zonen: offene Bereiche für die Zusammenarbeit, Nischen oder Akustikkabinen von Work With Island für konzentriertes Arbeiten sowie klare Regeln mit ruhigen Zeitfenstern und passender Beschilderung.
Was kostet die Gestaltung eines Grossraumbüros?
Das Budget hängt vom gewünschten Ausbaustandard ab. Die Akustikkabinen von Work With Island sind eine lohnende Investition, um den akustischen Komfort in Ihrem Raum spürbar zu verbessern.